Vorbesprechung & OP-Tag Preservé -Methode
Copyright-und Nutzungshinweis
Dieses Material enthält authentische Inhalte aus Patientensicht, die persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit der Preservé -Technik widerspiegeln. Die Inhalte dienen ausschließlich internen Informationszwecken. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung–ganz oder in Teilen, in jeglicher Form oder auf jeglichem Medium– ist ohne die ausdrückliche, schriftliche Genehmigung von Herrn Dr. Voigt nicht gestattet.
Hinweis:
Die beschriebenen Erfahrungen stellen individuelle Eindrücke dar und sind nicht auf andere Personen übertragbar.
Authentische Erfahrungsdokumentation aus Patientensicht:
Vorbesprechung & OP-Tag Preservé -Methode
“Zwei Wochen vor meinem OP-Termin hatte ich mein finales Vorgespräch bei Herrn Dr. Voigt in der Praxis. Ich habe dort alle Unterlagen erhalten– Aufklärungsbögen, Sicherheitsinformationen, Einwilligungen, alles, was dazugehörte. Auch das Thema Zusatzversicherung kam auf, um die OP für den Fall der Fälle zusätzlich abzusichern.
Im persönlichen Gespräch mit Herrn Dr. Voigt habe ich dann angesprochen, dass ich mich entgegen meiner ursprünglichen Planung doch dazu entschieden habe, zur lokalen Betäubung zusätzlich einen Dämmerschlaf zu wählen. Ich war mir nicht sicher, ob es wirklich gut wäre, während der gesamten OP bei Bewusstsein zu sein, alles mitzubekommen, was geredet wird, wie man bewegt oder umgelagert wird. Ich hatte dann doch Bedenken bekommen, dass mich das psychisch belasten könnte.
Er fand diese Entscheidung gut und meinte, dass ich–so oder so–mich ja ohnehin komplett in seine Hände begeben würde. Diese Kontrolle, die ich unbewusst
versucht hätte zu behalten, könnte in dieser Situation sogar kontraproduktiv sein. Außerdem könne er sich mit einem schlafenden Patienten voll auf die Operation
selbst konzentrieren, ohne nebenbei auf meine Reaktionen achten zu müssen. Das hat für mich total Sinn ergeben. Wir haben an diesem Tag dann auch die Implantatgröße final festgelegt–250 ml, was ja von Anfang an im Raum stand. Für mich war das die perfekte Wahl in Kombination mit der Préservé -Methode, weil ich keine überproportionale
Veränderung wollte, sondern einfach eine harmonische, natürliche Form.
Im Anschluss wurden noch Vorher-Fotos gemacht, und ich habe alle weiteren Informationen für die Vorbereitung erhalten–Blutbild beim Hausuarzt machen
lassen, Anästhesie-Vorgespräch, organisatorische Abläufe etc. Eine Woche vor der OP wurde ich dann telefonisch von der Praxis kontaktiert und bekam meine genaue OP-Uhrzeit genannt. Kurz darauf meldete sich auch die Anästhesistin –und an diesem Punkt wurde ich ehrlich gesagt überrumpelt: Sie teilte mir mit, dass die OP nun doch in Vollnarkose stattfinden würde, statt wie ursprünglich geplant im Dämmerschlaf. Im ersten Moment hat mich das ziemlich geschockt. Ich wollte ja bewusst so schonend wie möglich durch diesen Eingriff gehen und eine Vollnarkose war genau das, was ich eigentlich vermeiden wollte.
Die Anästhesistin hat mir das dann aber sehr ruhig erklärt, dass man beim Dämmerschlaf selbst atmet, was bei einer Brust-OP, in der man zwischendurch umgelagert oder aufgesetzt wird, nicht optimal kontrollierbar sei. Bei einer Vollnarkose hingegen würden die Körperfunktionen, inklusive der Atmung, vollständig überwacht und gesteuert, was schlichtweg sicherer für mich sei.
So sehr mich das erst verunsichert hat, so klar war mir dann auch: Ich bin hier bei Profis, und wenn sie sagen, dass das die bessere Entscheidung ist, dann vertraue ich darauf.
Die Woche vor der OP war dann tatsächlich die aufregendste. Ich habe mir nie Sorgen ums Ergebnis gemacht–ich war zu 100 % sicher, dass das Ergebnis gut wird. Aber die Narkose selbst hat mich beschäftigt. Ich hatte einfach Angst vor dem Unbekannten: Wie werde ich sie vertragen? Werde ich aufwachen und mich schlecht fühlen, mir ist übel oder schwindelig? Werde ich irgendwas Peinliches sagen? Heulen? Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet und die meisten Erfahrungsberichte, die ich gefunden hatte, waren ehrlich gesagt eher abschreckend.
Dann kam der OP-Tag.
Am Tag der OP kam ich am Vormittag in der Klinik an. Der Ablauf hatte sich um etwa eine Stunde verzögert, was für mich aber überhaupt kein Problem war, ich war einfach froh, dass es endlich soweit war. Ich wurde direkt in mein Zimmer gebracht, ein Einbettzimmer, das warm und angenehm vorbereitet war. Schon beim Eintreten hatte ich das Gefühl, hier ist alles durchdacht. Auf dem Bett lagen bereits die Thrombosestrümpfe, das OP-Hemd, ein Bademantel, OP-Schuhe und eine Haube, auf einem Tisch die Materialien für die Vorzeichnung. Alles war vorbereitet und trotzdem war die Stimmung ruhig, herzlich und entspannt. Das gesamte Team war von Anfang an unglaublich freundlich, witzig und gleichzeitig professionell. Diese Mischung aus Kompetenz und Leichtigkeit hat mich sofort runtergebracht. Ich habe null OP-Erfahrung. Das Einzige, was ich medizinisch kenne, sind Kreissäle, und die waren nie entspannt oder locker. Hier war es das komplette Gegenteil. Die Anästhesistin kam zu mir, hat mich nochmal über die Narkose aufgeklärt und den Zugang gelegt. Ich hab ihr gleich gesagt, dass ich bei sowas sehr empfindlich bin–Nadeln, Blutabnahmen, das ist für mich jedes Mal eine Überwindung. Sie war so empathisch und meinte: „Das, was wir jetzt machen, ist das Unangenehmste am ganzen Tag.
“ Ich hab’s ihr in dem Moment nicht geglaubt, aber sie sollte recht behalten.
Kurz danach kam Herr Dr. Voigt zur Vorzeichnung. Ich hab ihm offen gesagt, dass mich die kurzfristige Entscheidung mit der Vollnarkose total überrascht hat. Er hat sich Zeit genommen, mir das nochmal ruhig zu erklären, dass es einfach sicherer ist, weil die Körperfunktionen vollständig überwacht werden und diese Narkose nicht “so intensiv” ist, wie beispielsweise bei einer Herz-OP notwendig wäre. Das hat mir total geholfen, die Kontrolle abzugeben und einfach zu vertrauen. Keine fünf Minuten später kam die Schwester und meinte: „Jetzt geht’s los.
Alles war perfekt getaktet, aber ohne Hektik. Ich wurde in den OP geführt, durfte mich hinlegen, und alle haben sich namentlich vorgestellt, das war so ein schöner, respektvoller Moment. Ich habe mich wirklich in besten Händen gefühlt. Als die Narkose eingeleitet wurde, spürte ich kurz dieses Brennen im Arm, wie die Anästhesistin es angekündigt hatte und keine zehn Sekunden später war ich schon eingeschlafen.
Das Aufwachen war unglaublich angenehm. Ich war sofort klar im Kopf, keine Schmerzen, keine Übelkeit, kein Schwindel – einfach da. Ich war selbst überrascht, wie gut ich die Narkose vertragen habe. Im Aufwachraum wäre ich am liebsten nach einer halben Stunde sofort aufgestanden, aber das Team hat darauf bestanden, dass ich die volle Stunde liegen bleibe, um sicherzugehen, dass mein Kreislauf stabil bleibt. Nach einer Stunde bekam ich ein Frühstück, und sobald ich gegessen hatte, durfte ich aufstehen. Ich bin direkt selbst aufgestanden, zur Toilette gegangen und danach zurück ins Zimmer. Ich war fit. Wirklich fit. Dort wurde ich liebevoll umsorgt–Tee, Wasser, Nachfragen, ob alles okay ist. Ich konnte mich komplett frei bewegen: Ich hab mich selbst umgezogen, Türen geöffnet–alles ohne Probleme. Nur beim Heben der Arme war ich vorsichtig, weil
das natürlich Spannung auf die Brust brachte. Das einzige, was ich gespürt habe, war dieses starke Druck-und Spannungsgefühl –wie ein Stein auf der Brust oder wie beim Milchstau beim Stillen. Unangenehm, aber keine “echten” Schmerzen. Ich konnte meine Arme bewegen, gehen, sitzen, mich selbst versorgen–ich war körperlich nicht
eingeschränkt, nur vorsichtig.
Etwa anderthalb Stunden nach der OP kam Herr Dr. Voigt nochmal zu mir ins Zimmer, um nach mir zu sehen und mir das Ergebnis zu zeigen. Ich durfte den Stütz-BH kurz ablegen und konnte in einem kleinen Spiegel das Endergebnis betrachten. Ich hatte da natürlich noch die Markierungen auf der Haut und Pflaster unter der Brust, aber er meinte, dass die Form und Größe, so wie ich sie sehe, bereits sehr nah am finalen Ergebnis sind–also keine nennenswerte Schwellung oder optische Täuschung mehr.
Ich war in dem Moment ehrlich gesagt etwas überfordert, mich voll darauf zu konzentrieren, weil das Spannungsgefühl durch den fehlenden Halt sofort stärker wurde. Aber ich hab sofort gesehen: Es sieht natürlich, harmonisch und einfach stimmig aus.
Ich konnte es gar nicht richtig glauben, ich war so erleichtert und glücklich, dass alles so gut verlaufen ist.
Ich hab mir im Vorfeld nie Gedanken darüber gemacht, ob das Ergebnis schlecht sein könnte. Ich hatte dieses Vertrauen von Anfang an. Aber in dem Moment, in dem ich es gesehen habe, war es einfach dieses Gefühl von: „Ich hab’s wirklich gemacht–und es war die richtige Entscheidung.
Ich war überrascht, wie unspektakulär und gleichzeitig wie lebensverändernd dieser Tag war. Ich war einfach nur sechs Stunden außer Haus, davon zwei Stunden Fahrtzeit–und
bin mit einem völlig neuen Körpergefühl zurückgekommen. Und das, ohne starke Schmerzen, ohne Schwäche, ohne dass es mich aus meinem Alltag geworfen hätte. Es ist faszinierend, was heutzutage möglich ist und für mich hat sich an diesem Tag bestätigt, dass die Entscheidung für die Préservé -Methode, und aber auch mit Vollnarkose, genau die richtige war. Schonend, sicher, professionell –und trotzdem so menschlich.
Bevor ich die Klinik verlassen habe, habe ich vorsorglich die Schmerzmittel genommen, die ich ursprünglich direkt nach der OP angeboten bekommen habe. Ich bin an diesem Abend nach Hause gekommen, ins Bett meiner Familie gekuschelt (allerdings halb aufrecht sitzend), und dachte nur: Wow, das war so einfach“

